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Je länger du an einer Sache feilst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du sie ruinierst. Lange rummachen am Text bringt meistens nichts. Heißt nicht, dass du gleich den ersten Entwurf rausknallen sollst. Davon rate ich dir zum Wohle deiner Gesundheit ab.

Wenige haben das Selbstvertrauen einen geschwind dahingeschriebenen Text, nach einem Korrekturdurchlauf sofort erscheinen zu lassen. Darf man aber.

Das wäre ursprüngliches und mutiges Bloggen.

 

Heute sind wir ein ganzes Stück mehr verkopft und verplant und von Dämonen getrieben. Der Flow fehlt. Wie sich das anfühlen kann, habe ich schon einmal beschrieben in Wenn Blogger sich nicht trauen — Die Angst vor der Veröffentlichung.

Auch Unfertiges kann OK sein. Ja, das ist oft in einem Blog sogar gut. Denn perfekte Beiträge kommentiert niemand, zumindest ist die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer. Perfektion könnte als Arroganz ausgelegt werden.

Was man zwanghaft verbessern will, das wird zwangsläufig schlechter.

Du kennst meine Vorliebe für griffige Formulierungen. Hier ist wieder eine: Was man zwanghaft verbessern will, das wird zwangsläufig schlechter. Also versuche locker zu bleiben.

Perfektion anzustreben muss nichts Schlechtes sein. Es gibt da diesen Ehrgeiz besser zu werden. Das kann einen antreiben. Dem nachzugeben lohnt sich. Sollte aber nicht obsessiv werden. Oder dabei verkrampfen. Lohnt nicht.

Bloggen war sowieso schon immer unvollkommen, unfertig, unperfekt. Das soll so. Das gehört so.

Ein perfekter Post wäre gleichzeitig so glatt, dass er einem durch die Finger rutscht. Die Leute würden ihn kaum ansehen. Und wenn , würden sie ihn gleich wieder vergessen, denn es bleibt nichts  hängen. Nichtmal kommentieren könnte man ihn, denn es wäre ja alles schon gesagt.

Werkstattbericht 🔧

Im Beitragsbild verwende ich die folgenden Google Font: Khand. Den indischen Buddha fand ich bei Pixabay.


Conterest ist als Projekt beeendet, bleibt aber online

Aus diesem Grund gibt es keine Kommentare mehr. Danke an alle für das Lesen! Ich habe mich in der Zwischenzeit als Schriftsteller – ich schreibe Science-Fiction. In der übrigen Zeit kümmere ich mich um schöne und alte Wörter.

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